Archivhinweis: Dieser Text stammt aus dem alten Archiv von Nomika Epilekta und wird sorgfaeltig fuer eine historische und informierende Lektuere bewahrt.
Wie wir bereits in einem frueheren Artikel erwaehnt haben, gewinnt das Internet in unserer Zeit immer mehr Anhaenger, weil seine Nutzung im Alltag immer notwendiger wird. Hunderttausende Investoren haben in das Internet und in seine Moeglichkeiten fuer Menschen und Unternehmen investiert, vor allem mit dem Ziel, unseren Alltag zu vereinfachen. Durch koordinierte Arbeit entstanden neue Anwendungen und Suchmaschinen, mit denen man fast alles finden kann, von einem Ort bis hin zu seltenem Wissen in Buechern.
Eine sehr kluge und zugleich nuetzliche Maschine ist Ask.com. Es ist nichts anderes als eine Suchmaschine, aber nicht im selben Sinn wie Google. Ask.com basiert auf Fragen der Nutzer und auf Antworten, die andere Nutzer auf diese Fragen geben. So kann jeder kostenlos, unmittelbar und vor allem schnell eine Antwort zu jedem Thema finden. Im Grunde gibt es keine thematische Begrenzung, denn buchstaeblich jede Frage kann beantwortet werden.
Ask.com wurde 1996 von Garrett Gruener und David Warthen in Berkeley, California, gegruendet, hatte jedoch nicht von Anfang an seine damalige Form. Mitte 2010 erhielt es wegen des starken Wettbewerbs durch Google seine heutige Identitaet, zum Glueck fuer uns Nutzer.
Natuerlich gab es viele, die diese Idee aufgriffen und auf unterschiedliche Weise in ihre eigenen Suchmaschinen integrieren wollten. Niemand konnte jedoch das Interesse und die wertvolle Beteiligung so vieler hunderttausend Nutzer buendeln, um zu einem wirklich starken Konkurrenten zu werden.
Sehen wir uns kurz an, wie es funktioniert. Grundvoraussetzung, um eine Frage zu stellen oder bereits vorhandene Fragen zu beantworten, ist die Einrichtung eines Kontos. Damit erhaelt man gewissermassen ein Gesicht in der Community und eine virtuelle Identitaet. Die Registrierung ist einfach: Verlangt werden nur eine E-Mail-Adresse, ein Benutzername und ein Passwort.
Danach kann man seine Frage in das entsprechende Feld eingeben. Sie kann jede beliebige Unsicherheit betreffen. Da die Antworten von einfachen Nutzern kommen, die wie man selbst, aber mit Kenntnissen zum jeweiligen Thema, teilnehmen, kann die Antwort sehr nuetzlich sein. Beim Stellen der Frage gibt es ein zusaetzliches Feld, wenn man praeziser fragen moechte, sowie ein Feld zur thematischen Einordnung.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man nicht lange auf eine Antwort warten muss. Einige Minuten spaeter wird man auch per E-Mail informiert, dass die Frage beantwortet wurde. Meist sollte man mehr als eine Antwort erwarten, weil alle Nutzer antworten koennen. Wenn man mit den Antworten nicht zufrieden ist, erscheint rechts auf der Seite eine Liste aehnlicher, aelterer Fragen, die mit grosser Wahrscheinlichkeit weiteres Wissen zum Thema bieten.
Ich wuerde uneingeschraenkt empfehlen, sofern etwas zusaetzliche freie Zeit vorhanden ist, in den Fragen anderer Nutzer und den dazugehoerigen Antworten zu stoebern. Das bietet mindestens zusaetzliches Wissen. Natuerlich kann man je nach Interesse eine Themenkategorie waehlen und, warum nicht, selbst einige Fragen beantworten, wenn man ueber das notwendige Wissen verfuegt. Denn wir sollten nicht vergessen: Ask.com lebt dank der hunderttausenden Nutzer aus aller Welt, die ihr Wissen teilen.
Ask.com also. Wir haben es gefunden und empfehlen es gerne weiter.
Gute Suche.
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