Archivhinweis: Der Text stammt aus dem alten Archiv von Nomika Epilekta und wird sorgfaeltig fuer eine historische und informative Lektuere erhalten.

Das Internet in der Gesellschaft - positive und negative Seiten

Das Internet ist fest in den Alltag eingedrungen. Mit einem Klick kann man sich an jeden Punkt der Welt versetzen, sich in Rekordzeit informieren und mit Menschen in Kontakt treten, die sehr weit entfernt leben. Wenige wissen, dass seine erste Nutzung in den Vereinigten Staaten militaerischen Verteidigungszwecken fuer den Fall eines Atomkriegs diente. In den 1990er Jahren wurde es weltweit bekannter und auch in Griechenland allmaehlich genutzt, bis es zwanzig Jahre spaeter in fast allen Bereichen des Alltags unentbehrlich wurde.

Auch in Griechenland ist es ein fester Bestandteil der Arbeit und des Privatlebens: fuer Nachrichten, Online-Einkaeufe und persoenliche Unterhaltung. Vor uns entfaltet sich eine grenzenlose Welt voller Informationen, ohne klare Grenzen und haeufig ohne ausreichende Vorkehrungen. An erster Stelle der Risiken steht die Preisgabe des Privatlebens in einer Welt gelenkter Information, was besonders bei jungen Nutzern zu fehlender eigener Meinung, Entfremdung menschlicher Beziehungen und sozialer Isolation fuehren kann.

Ein weiteres Problem ist die Veraenderung der griechischen Sprache. Der Text kritisiert die verbreitete Nutzung von Greeklish in Online-Gespraechen und sieht darin eine schleichende Schwaechung der reichen Sprache. Hinzu kommen emotionale und psychologische Folgen langer Internetnutzung: wissenschaftliche Untersuchungen haetten Hinweise auf Auswirkungen auf grundlegende emotionale Stabilitaet gegeben, zumal viele Menschen endlose Stunden vor einem Bildschirm in einer virtuellen Realitaet verbringen.

Besonders wichtig ist schliesslich die Cyberkriminalitaet. Erwaehnt werden Faelle von phishing and pharming, Taetigkeiten im Zusammenhang mit Kinderpornografie, Suizidversuche, finanzielle Betrugsfaelle und andere Vorkommnisse. Sie erinnern daran, dass jede technische Errungenschaft auch eine dunkle Seite hat. Die staatliche Dienststelle zur Verfolgung elektronischer Kriminalitaet koenne Vorfaelle mindern, aber bei einer so grossen Quelle von Suche, Information und Kommunikation sei keine Vorsicht vollstaendig ausreichend. Mit Aristoteles gesprochen: Wissenschaft ohne Tugend erscheine als List, nicht als Weisheit. Deshalb muessen neue Generationen in sicherer und vernünftiger Internetnutzung unterrichtet werden.

John Pap - jonhs22@hotmail.com