Archivvermerk: Der Text stammt aus dem alten Archiv von Nomika Epilekta und wird mit Sorgfalt für eine historische und informative Lektüre bewahrt.
Als sexuelle Belästigung gilt jedes verbale oder nonverbale Verhalten sexueller Natur, das darauf abzielt oder zur Folge hat, die Würde einer Person, vor allem einer Frau, zu verletzen.
Sie kann sich in unerwünschten erotischen oder unsittlichen Vorschlägen, Vorschlägen zu Treffen außerhalb der Arbeit, dem Versand erotischer SMS und E-Mails, aufdringlichem Flirt, obszönen Bemerkungen und sogar in Witzen sexuellen Inhalts äußern. Es gibt aber auch nonverbale Belästigung, wenn es um unerwünschtes Verhalten geht, das durch Handlungen ausgedrückt wird, etwa unnötige Berührungen, Streicheln oder Kneifen am Körper.
Im Laufe der Jahre nehmen die Fälle sexueller Belästigung am Arbeitsplatz immer weiter zu. Es handelt sich um ein heikles Thema, das nicht nur Frauen betrifft, sondern jeden Arbeitnehmer. Angesichts der Zahl der Frauen, die Opfer sexueller Belästigung und allgemein von Diskriminierung in diesem Bereich werden, ist die entsprechende Zahl der Männer allerdings nahezu nicht existent.
Nur einer von zehn Fällen wird gemeldet. Arbeitnehmerinnen wagen es nicht, sich zu beschweren, um ihren Arbeitsplatz nicht zu verlieren und nicht öffentlich bloßgestellt zu werden, was sich heute angesichts der Wirtschaftskrise noch verschärft.
Es handelt sich also um eine Verschwörung des Schweigens, die schwer zu durchbrechen ist. Solange dieses Verhalten aber verborgen bleibt und nicht angezeigt wird, wird ein lebenswichtiger Teil der Gesellschaft weiter eingeschüchtert und entwertet werden.
Zum Thema "Belästigung" und vor allem zur in der Vergangenheit herabgesetzten Stellung der Frau und ihren nicht vorhandenen sozialen Rechten, einem Zustand, der weitgehend auch im gegenwärtigen Jahrhundert fortbesteht, erweist sich das Buch des Historikers, Essayisten und Schriftstellers Theodoros Karzis "Die Frau im Mittelalter" aus dem Verlag Filippoti, 2. Auflage 1997, als besonders nützlich. Durch seine Lektüre erwirbt der Leser besonders hilfreiche Kenntnisse und Bildung; aus diesem Grund empfehlen wir es nachdrücklich.
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