Archivvermerk: Der Text stammt aus dem alten Archiv von Nomika Epilekta und wird mit Sorgfalt für eine historische und informative Lektüre bewahrt.

Wenn jetzt eine Umfrage über die Ansicht der Bürger zur Qualität der von den griechischen Gerichten gesprochenen Rechtspflege durchgeführt würde, hätten ihre Ergebnisse besondere Bedeutung und besonderen Wert; sie wären ein sicherer Leitfaden für weitere Gedanken, Bewertungen, Problematisierungen und Vorschläge.

Die Umfrage müsste auf zwei Ebenen erfolgen: auf einer ersten, die Nichtjuristen umfasst, und auf einer zweiten, die Fragen enthält und diejenigen, die im Allgemeinen über juristische Bildung verfügen, sowie insbesondere professionelle Juristen, Justizangehörige, Rechtsanwälte, Notare und Rechtsberater, auffordert, ihre Ansicht aufrichtig zu äußern.

Wenn wir die Krise der Institutionen berücksichtigen, die die moderne griechische Gesellschaft plagt, wird zweifellos eine entsprechende Krise auch im staatlichen Mechanismus festgestellt werden, der irreführend „griechische Justiz“ genannt wird, also in dem Mechanismus, durch den die verschiedenartigen Streitigkeiten zwischen Bürgern, die Streitigkeiten zwischen Bürgern und Staat gelöst und das Verbrechen durch Bestrafung der Verstöße gegen Strafgesetze verfolgt werden sollen; unter anderem Namen kennen wir ihn als „griechische Gerichte“ verschiedener Instanzen, Zuständigkeiten und Funktionen.

Zu Recht wird vertreten, dass es keine griechische, französische, englische, deutsche und sonstige Justiz gibt, sondern nur eine Gerechtigkeit, auf die alle Gerichte der Länder des Planeten ständig ausgerichtet sein müssen, der sie hingebungsvoll dienen und die sie ausschließlich achten müssen, damit sozialer Frieden, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Wohlstand der Bürger gesichert werden.

Den Fragebogen der Umfrage sollen alle formulieren, die dies wünschen und sich für fähig halten, zentrale und geeignete Fragen zu stellen, die von den Befragten beantwortet werden müssen.

Ziel der Umfrage wird es sein zu untersuchen, ob die Bürger der Art und Geschwindigkeit vertrauen, mit der Streitigkeiten durch die Gerichte gelöst werden, und ob und in welchem Maß sie Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten vertrauen. Ferner müsste jeder der Befragten erklären, ob er gerichtlichen Schutz gesucht hat, ob er in Gerichtsprozesse verwickelt war, ob er strafrechtlich verfolgt wurde und aus welchem Grund, und welche Eindrücke und Feststellungen er aus den entsprechenden Erfahrungen und Erlebnissen gewonnen hat.